„Behindert-Sein ist schön!“ oder „Lieber lebendig als normal!“ – diese Slogans zeigen das Selbstbewusstsein behinderter Menschen. Doch der Aufbruch vom Objekt der Fürsorge zum selbstbestimmten Subjekt war ein – heute teilweise vergessener – politischer Kampf. Der Dozent und Autor Udo Sierck erzählt vom Widerstand der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit den 1970er Jahren. Er erinnert an Demonstrationen gegen diskriminierende Gerichtsurteile, Besetzungen von Bühnen und Rathäusern, Proteste für den Zugang zu Bus und Bahn und den Widerstand gegen neue „Euthanasie“-Forderungen. Zudem analysiert er die Auseinandersetzungen über die Aufnahme von Behindertenrechten ins Grundgesetz sowie den Aufstieg rechtsradikaler Ideologien.
In Zusammenarbeit mit der Europa-Union
vhs, Peterstraße, Raum 241, Forum, 52062 Aachen
Kostenfrei
Mehr auf der Website der Veranstalterin
Ort: vhs Aachen





