Heutzutage spazieren Millionen von Besucher*innen voll Bewunderung durch antike Ruinenstädte. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum wurde mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer umgegangen: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
In Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung
Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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So., 20. Sep.. · 15:00
2,5 km Industriegeschiche. Die Jülicher Straße
Führung durch die Wechselausstellung. Als man Mitte des 19. Jahrhunderts nach Flächen für die sich ausbreitende Aachener Industrie…
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