Leuchtende Farben, vereinfachte Formen und eine Landschaft, die weniger die Wirklichkeit und mehr das persönliche Erleben und Empfinden zeigt: In der nächsten Kunstpause steht Karl Schmidt-Rottluffs (1884-1976) Gemälde „Hannas Garten“ (1951) im Mittelpunkt.
Schmidt-Rottluff war Mitbegründer der expressionistischen Künstlergemeinschaft „Brücke“, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die deutsche Kunst nachhaltig geprägt hat. Nachdem seine Kunst während der Zeit des Nationalsozialismus als „entartet“ diffamiert wurde, knüpfte Schmidt-Rottluff nach 1945 an seine charakteristische Malweise an und entwickelte sie weiter.
Das Gemälde „Hannas Garten“ entstand 1951 und zeigt den Garten als einen farbintensiven Ort, der sich zwischen Natur und Erinnerung bewegt.
Mit Karoline Bauer
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So., 20. Sep.. · 15:00
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