Philipp II. von Spanien herrscht über ein Weltreich – aber nicht über die Gefühle seiner Frau Elisabeth, denn sie liebt seinen Sohn Don Carlo. Don Carlo wiederum schwankt zwischen den Gefühlen zu Elisabeth und dem Freiheitskampf für Flandern, der vom Marquis von Posa angeführt wird. Und über allem thront die Übermacht des Großinquisitors, die sich im Autodafé, der grausamen Ketzerverbrennung, entlädt. Kann sich die Freiheit gegen eine jahrhundertealte Tradition durchsetzen? Wer besitzt Macht über wen, wem kann man trauen und wo lauert die nächste Intrige? Giuseppe Verdis große Oper »Don Carlo« nach Friedrich Schillers politischem Drama entfaltet ein kriminalistisches Ränkespiel. Verdi hatte seinen »Don Carlo« mehrfach überarbeitet und 1884 schließlich in eine italienische Oper mit vier Akten überführt. Spektakuläre Tableaus vereinen sich darin mit eindringlichen Kammerspiel-Szenen, die in der Inszenierung von Elena Tzavara noch psychologisch verdichtet werden.
Am Pult der diesjährigen Eröffnungsoper präsentiert sich erstmals der neue Generalmusikdirektor Levente Török mit Verdis ergreifendem Großwerk.
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Ort: Theater Aachen – Großes Haus

So., 20. Sep.. · 15:00
2,5 km Industriegeschiche. Die Jülicher Straße
Führung durch die Wechselausstellung. Als man Mitte des 19. Jahrhunderts nach Flächen für die sich ausbreitende Aachener Industrie…
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