Die Entwicklungen in Sachsen-Anhalt zeigen, wie sich politische Stimmungen verschieben und warum rechtsextreme Ansprache derzeit an Wirksamkeit gewinnt. Der Zuspruch für die AfD hat viele Ursachen – unter anderem eine strategische Kommunikation, die bewusst auf Emotionen und Anerkennungsbedürfnisse eingeht. Wie demokratische Institutionen und zivilgesellschaftliche Gruppen rechtsextremen Haltungen am besten begegnen können, beleuchtet der Theologe und Sozialwissenschaftler David Begrich in einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussion am Donnerstag, den 17. September 2026 um 18 Uhr in der Genezareth-Kirche, Vaalser Str. 349 in Aachen.
Der Vortrag verbindet sozialwissenschaftliche Einordnung mit konkreten Praxiserfahrungen vor Ort. Im Fokus stehen Fragen nach der Anschlussfähigkeit rechter Narrative, ihren kommunikativen Strategien und den Auswirkungen auf zivilgesellschaftliche Arbeit, Bildungsprozesse und demokratische Räume. David Begrich, 1972 in Erfurt geboren, ist Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg.
Die Veranstaltung richtet sich an alle zivilgesellschaftlichen Akteure, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.
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Ort: Genezareth-Kirche

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