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14. Aachener Krimitage. Ralf Kramp. „Verbrechen lohnt sich, nicht?“

Böse Kurzgeschichten in besinnlicher Atmosphäre. Der Eifeler Krimikönig, Verleger, Tausendsassa und Meister der kurzen Form liest aus seiner neuen Anthologie.
Nichts ist für die Ewigkeit, alles hat ein Ende – manche Dinge sollen ja sogar zwei davon haben. Nur der Tod, den wird man so schnell nicht mehr los, wenn er einen erst mal in der Kiste hat. Diese leidvolle Erfahrung müssen die Opfer in Ralf Kramps mörderischen Geschichten und Gedichten auch machen. Kein Neuanfang, keine Chance auf Wiederkehr. Tot ist nun mal tot. Die Täter in diesen mordsmäßig heiteren Episoden sind allerdings meistens auch nicht besser dran. Sie sind sogar die eigentlichen Verlierer. Sie haben sich verkalkuliert, ihr Plan ist nicht aufgegangen. Ob die Mordwaffe nicht rechtzeitig vom Paketdienst geliefert wird, ob die falschen Entführungsopfer ausgewählt werden, oder ob der 1. April einem die Tour vermasselt – bei Ralf Kramp lohnt sich das Verbrechen definitiv nicht. Hinterher bleibt immer einer tot. Und oft ist es nicht der, von dem man es erwartet hätte.
 
Ralf Kramp, geboren 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel und ist Verleger und Leiter des Kriminalhauses mit dem Deutschen Krimi-Archiv in Hillesheim, der Krimihauptstadt Deutschlands. Für seinen Debütroman »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither erschienen zahlreiche Krimis, Kinderkrimis, Theaterstücke und etwa 300 Kurzgeschichten.
Freitag, 30. Oktober / 19:00 Uhr
Evangelische Versöhnungskirche Eilendorf
Johannesstr. 10
Ticket 15,- € ermäßigt 13,- €
Online buchen
Veranstalter:  Buchhandlung Schmetz am Dom, Tel. 0241 / 31369
www.buchhandlung-schmetz.de
 
Mehr auf der Website der Veranstalterin
Ort: Versöhnungskirche

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