Nach Donald Trumps erstem Wahlsieg 2016 wurde der politischen Linken Ignoranz gegenüber materiellen Fragen vorgeworfen. „Ärmere Wähler“ hätten auch deshalb einen starken Mann gewählt. Der Fokus auf „woke“ Linke und soziale „Verlierer“ ist jedoch verkürzt. Spätestens seit Trumps zweiter Amtszeit zeigt sich, dass z.B. Tech-Kapitalisten wie Elon Musk oder Peter Thiel ein Interesse an illiberaler Politik haben. Der Vortrag untersucht den Einfluss zentraler politischer Unternehmer und stellt die These zur Diskussion, dass der Rechtspopulismus nicht eine spontane Revolte „von unten“ ist, sondern ein gezielt vorangetriebenes Projekt „von oben“.
Heinrich Geiselberger ist Lektor des Suhrkamp-Verlags und Herausgeber des Sammelbandes „Oben rechts. Rechtspopulismus als Klassenprojekt“.
vhs, Peterstraße, Raum 241, Forum, 52062 Aachen
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Ort: vhs Aachen





